Zu Hause sterben


Ein Sterben zu Hause ist ohne primäre Hilfe der Angehörigen nicht möglich. Mangel an Zeit und Schlaf belasten das Leben der Angehörigen und kosten Kraft. Dazu kommen emotionale Stressfaktoren wie Unsicherheit und Hilflosigkeit, die entstehen, wenn sie dem Leiden eines Lieben zusehen müssen.

Fürsorgende Freunde und Nachbarn aus dem sozialen Netz der Familie können hier entlasten. Unabdingbar ist jedoch kompetente ambulante pflegerisch-medizinische Hilfe.

Gut vorbereitete und ausgebildete Hospizhelfer/-innen können einen Beitrag dazu leisten, das Sterben in Würde zu Hause zu ermöglichen.

Was können die Hospizhelfer für den Sterbenden tun?

Sie sind bei ihm und vermitteln ihm so, dass er nicht alleine ist. Sie hören zu, sind still, halten die Hand, lesen vor, sprechen mit ihm, singen und beten - falls gewünscht- mit ihm.

Was können Hospizhelfer für die Angehörigen tun?

Sie verschaffen den Angehörigen stundenweise eine Pause, etwas Freiraum z.B. für einen Spaziergang oder einen Einkauf. Sie beraten mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung die Angehörige bei Fragen und Unsicherheiten. Sie halten gemeinsam mit den Angehörigen die schwierige Situation aus und versuchen so die Last zu teilen.

Oft warten Angehörige von schwerkranken Menschen zu lange, bis sie Hilfe von außen in Anspruch nehmen. Zögern Sie nicht und schauen Sie bitte auf die Landkarte, um zu sehen, ob Ihr Wohnort in unserem Einzugsbereich liegt.

Rufen Sie uns bitte an! Oder bitten Sie Ärzte oder das Pflegepersonal, Kontakt mit uns aufzunehmen. Unsere Koordinatorinnen besprechen dann die Situation mit Ihnen, beraten Sie und organisieren kurzfristig die Besuche durch unsere Hospizhelfer/-innen.

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